Hier nun der versprochene Bericht von unserem Tequila's-Oase-Treffen,

vielen dank an Detlef Witt der sich die Mühe gemacht hat diesen zu schreiben.

Und an die Fotografen; Zipo-Frans, Beli- Hans-Jürgen und Holly- Swen... danke Euch!

Ich hoffe noch auf die Bilder von Loupi-Micha....

 

Tequila´s-Oase-Treffen   Ostersonntag, den 8. April 2007

Der folgende Text ist nicht in allen Details unbedingt die Meinung des Veranstalters.

(Aussage von Detlef...  Anmerkung des "Veranstalters")

 Summasummarum vorne weg:     Haste juut jemacht, Netti!

Leise, dass keiner es hört:   Danke, Klausimausi, für Deine Geduld mit uns!

Ort des Geschehens: Zunächst bei den vielen Hochsitzen zwischen Falkensee und Schönwalde, etwas Wald war dort auch. Dann westlich von den Hochsitzen der Bobtail-Stau - vor dem Hundeplatz.

                            

Wetter: Luftig. Entmiefend - nur bei den Hunden natürlich. Drei Regentropfen, die den Reporter treffen, selbst Schuld, warum fährst du nach Berlin!

Teilnehmer: Erster Eindruck: Viele! Toll, dass unsere Belgier und Nederlandsen wieder da sind und die Kieler. Ansonsten Brandenburger, auch Berliner? Auch Berliner! Na ja, Berliner mit Bobtail sind ja auch nette Leute. Vor allem, wo Cottbus jetzt vor Hertha in der Tabelle steht.

Es ist ein Bobtail-Treffen, hörte ich. Kann nicht stimmen, bei 34 Menschen und 15 Hunden. Erst nachdem ich mich überredet habe, die Mensch-Fraktionen zu bilden, Kinder (sind das Wichtigste), Frauen (auch wichtig) und Männer (na ja, relativ wichtig), wurde es ein Bobtail-Treffen, bei dem besagte die größte Fraktion bildeten. Am lautesten waren nicht immer die Hunde, aber manchmal, okay, Con-Tico dabei meistens.

Was mögen die Radfahrer mit dem schwarzen Hund gedacht haben, als sie von dem schwarzweißen Bobtail-Gewirr überrumpelt wurden?

Dann eine neutrale Fraktionsbildung an einer Weggabelung, 112 Meter tief im Wald. Grün und rot. Nettis Satz: „Grüne vor!“ wird von der Opposition bemängelt. Jetzt folgt die Entwirrung der Bobtails. Die grünen nach links, die roten gehen mit ihren Herrchen und Frauchen und - sagt man hier Kindchen? - östlich in den Wald. Dann das Problem:  Was ist eine Kreuzung?  Entschluss: Dies ist eine Kreuzung! Wir dürfen links oder geradeaus. Da wir die Roten sind, geht es links ins Feld, zu den in Reih´ und Glied angetretenen Hochsitzen. Wenn auf jedem ein Jäger sitzt, das gibt ein Gemetzel, bei den Wildschweinen oder bei den Jägern?

Da kommen die Grünen von links. Bei der Durchmischung der Fraktionen werden Informationen ausgetauscht - sachdienliche. Die Roten finden Hochsitz Nr. 007, der birgt Eierkorb und Hundewasser. Die Hunde benehmen sich wenig hilfreich, verteilen sich eher statistisch im Gelände oder hetzen wichtig herum, jagen den einen oder den anderen. Da der Reporter Hochsitz Nr. 009 schon erkannt hat, endet die Hetzjagd zügig. Die Grünen nahen, mit hechelnden Zungen, nur die Hunde natürlich.

Die Kinder müssen jetzt das tun, was sie immer zu Ostern tun: Ostereier suchen - zwischen den Hochsitzen der Reihe 5. Sie sind durchaus erfolgreich. Die Erwachsenen müssen auch suchen, Schnapsflaschen. Eigenartig, wie erfolglos besonders die Herren sind. Sicher reine Tarnung. 20 % der Flaschen bleiben unentdeckt. Ende der Fahndung. Die Helden sind müde. Folgt das Osterwassertrinken, eijeijei, brennt das den Hals hinunter. Und wenn die Wildschweine die restlichen Flaschen finden? Arme Jäger...

Nach der Eroberung des Hundeplatzes zunächst Bobtailgewimmel. Die Frau, die uns zeigte, wie man einen (schwarzen) Hund auch erziehen kann. Während der Bobtail-Show raucht sie, vor Entsetzen glaube ich, zwölf Zigaretten, schaut skeptisch. Dann Nettis Anweisung zum kalten Buffet, an dem - wie überall - die warmen Speisen das Beste sind. Ihre exakte Anweisung: „Stellt mal alles da hinten hin, damit jeder ran kann!“ Man kennt das ja! „Die Schlacht am kalten...!“

     

Es folgt das Hunde-Kreuzworträtsel. Unvermeidlich bei Netti! Einige können gut Hochsitze finden, andere gut essen und einige können ja auch gut wissen und es sind auch ein paar sportliche da.

Also los: Die Nummer des ersten Hochsitzes war?        Na?

Dann die Schiebkarre! Glücklicherweise muss nicht jeder Hund bis zur Laterne. Erst der grüne Hund, dann der rote Hund, das nervt!

    

Alle Hunde müssen jetzt liegen. „Platz“ heißt das, glaube ich. „Lauf nicht weg du krummer Hund!“ „Nun leg dich schön hin, mein Süßer!“  Hab´ ich doch schon mal gehört!  Während die Grünen noch üben, liegen die roten Hunde schon alle in Positur. Meine Güte ist Netti streng, alle sollen wieder aufstehen und sich noch mal hinlegen. Was sollen die Hunde von uns denken?  

   

Und dann der Tunnel. Unglaublich, welche Methoden zur Anwendung kommen, die Hunde durch den Tunnel zu treiben. Der Ehrgeiz treibt die Herrchen u.s.w. an. Manchmal hat man den Eindruck, dass der eine oder andere Hund Spaß daran hat.  

     

Zuletzt ist Annetts Lebenslauf zu komplettieren. „Ja, und warum hast du den nicht im Internet gelesen? Nun rate mal schön!“ Da kommt die Sonne für 16 Sekunden heraus.

Netti versinkt in einem Berg von roten, grünen und weißen Zetteln. Alle drei Minuten fragt einer.  Alle drei Minuten antwortet Netti: „Moment noch, ist gleich fertig!“ Dann ist fertig!

Die meisten bekommen das Bobtail-Treffen-Dienstsiegel, made in Great Britain, und Annetts Dankeschön für die Teilnahme. Brenda, Lupi und Holli (mit Herrchen, Frauchen und Kind...) sind die Sieger, von hinten gezählt. Siegerfoto mit Annett. Toll! Dann tritt jemand einem Hund auf den Schwanz. Signal für das Ende der Feierlichkeiten zum Bobtailkreuzworträtsel. Folgt das Gesamtfoto mit Selbstauslöser. Schluss, aus, Feierabend. Tschüss, machts gut, bis zum nächsten Mal.

 

Danke an Annett und Klaus!

Detlef Witt, Cottbus, den 9.4.2007

 www.detlef-witt.de      seefahrer_witt@yahoo.de